Ein Naturwunder in Friesland/Nordholland

Das UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer

Das holländische Wattenmeer ist ein mit allen Sinnen erlebbarer Teil des Wunders "Erde"!

Hier können "wir Großsäuger" auf andere Großsäugetiere treffen, wie z.B. Seehunde, Kegelrobben oder Schweinswale.

In dieser Wildnis "Wattenmeer" bietet sich uns ein einzigartiges Schauspiel, denn hier haben wir die Möglichkeit die Naturbühne an jedem Tag 2x mit und 2x ohne Wasser präsentiert zu bekommen, dank der Unterstützung durch den Mond.

Dieses Gezeitengebiet ist ein Quell des Lebens und ist auch heute noch in weiten Teilen eine echte Wildnis. Nirgendwo anders bietet sich diese Möglichkeit, auf's, in's und unter's Meer zu schauen - und das sogar ohne Hilfsmittel!

Und genau hier wollte ich hin auf meiner Tour zur Horizontoer 2016.

Ohne Tauchen den Meeresboden besuchen - geht das?

Ja, im Wattenmeer ist dies möglich und eine echte Naturerfahrung!

Wir haben eine der zwei alltäglichen Möglichkeiten hierzu - im Volksmund als "Ebbe" bekannt" - mit dem echt herzlich tollen Harmen Wijnberg erleben dürfen.
Er ist hier am Wattenmeer aufgewachsen und kennt als Fischer diese Region mehr als manch studierter Meeresbiologe. Seine Motivation ist nicht die Wissenschaft, sondern vielmehr einfach nur der Erhalt dieser Natur in der ursprünglichen Funktion.

Eine Wattwanderung ist auch für Nicht-Taucher ein Abtauchen in die Unterwasserwelt, in eine echte Wildnis.

Das Wattenmeer hier ist das größte zusammenhängende Wattgebiet auf unserem Planeten - also absolut einzigartig. Völlig zu Recht ist es als Naturschutzgebiet und als UNESCO Weltnaturerbe geschützt.
Es erstreckt sich in der Gesamtheit von den Niederlanden, über deutschlands Küste bis entlang der Küste von Dänemark.

Seit Jahrtausenden schon wissen Zugvögel dieses Gebiet als Energietankstelle auf dem Weg in den Süden und Norden zu schätzen - und ohne wäre ihre Reise nie erfolgreich.
Etwa 10 Mio. Zugvögel nutzen dieses Gebiet, wie z.B. auch der Calidris canutus, auch als Knuttstrandläufer bekannt, der hier auf seinen Reisen von der Arktis nach Afrika und zurück seine Energiereserven auflädt.

Hier im Watt leben unendliche Arten von Würmern, Krebsen, Schnecken und Algen. An kaum einem anderen Ort unserer Welt gibt es so viel tierisches Leben, wie hier im Schlick des Watt's.

Auch für unseren Hunger auf Fisch ist das Watt von besonderer Bedeutung, denn hier finden die Jungfische Schutz und Nahrung, ehe sie in die tieferen und kälteren Gebiete der Nordsee abwandern.

Harmen's Leidenschaft

Wer mit Harmen Wijnberg das Watt betritt, wird es schon beim Betreten schmecken, wird es unterwegs kulinarisch erforschen und nachfolgend nur noch genießen. Selbst Skeptiker(innen) der Meeresfüchte kann er verwandeln zu Geniesser(innen) dieser natürlichen Nahrungsquelle.

Meer ist mehr als wir wahrnehmen!

Harmen ist da ein sehr guter Kompromiss zwischen Wissenschaft und Realität. Mit ihm erlebt man den Realmenschen in einer Realwelt. Mit ihm erschmeckt man die Natur und erlebt die Macht einer lebenden Biosphäre.

Wenn er Sie in seinen Garten einläd, dann ist das wie ein echter Lottogewinn!

Wir haben es genossen und es war eine Ehre, mit Harmen durch das Watt zu waten und auch Sjon de Haan vor Ort zu treffen, der zum Team der hiesigen Wattenmeer Weltnaturerbe Organisation gehört.

Es war ein Ausflug in die Kindheit, denn damals lernte ich das Watt vor der Küste der Insel Texel noch barfuß kennen. Heute bin ich schlauer und trage dabei verletzungsicheres Schuhwerk!

Tolles Erleben auf erlebnisreicher Tour

Wir waren hier vor der Küste, im Hafen und auf der Insel Ameland unterwegs mit holländischen Musikern auf der Tour Horizontoer 2016, u.a. mit den Jungs von HeavyLight, die auch ein Lied zu den "Geistern auf der Flucht" hier spielten, was sich bei mir schnell zu einem Ohrwurm entwickelt hatte.


(02.09.2016 - tho)































Tho mit den Jungs von "HeavyLight"

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