Flugangst - Was kann man tun?

"Vorbeugen ist besser, ...

als sich auf die Schuhe zu kotzen“ lautet ein weises Sprichwort (Quelle leider unbekannt).

Etwas Wahres ist dran auch beim Thema „Flugangst“ und dies haben wir seit vielen Jahren auch praktisch berücksichtigt.

Um die Welt zu bereisen ist das Fliegen kaum mehr zu vermeiden, denn Zeit ist ein sehr teures Gut geworden in unserer mobilen Gesellschaft.
Das klassische Reisen wird mehr und mehr verdrängt und durch „Aktionismus Anderenorts“ ersetzt, was heißen soll:
Die „Klassische Reise“ begann früher mit dem Verlassen der Wohnung und der gesamte Reiseweg war das Ziel. Heute jedoch ist die An- und Abreise zum „Zielort“ für viele Menschen ein „eher nerviges Unterfangen“. Am Zielort will man dann auch sofort mit einem Programm starten, einem Programm, welches man Zuhause auch oft abspielt: in einem schönen italienischen Restaurant seine Lieblingspizza essen und in einem aromaintensiven und vollklimatisierten Gym auf einem Laufband schwitzen…
Beim Sightseeing erkundet man die Gegend nicht mehr eigenständig, sondern lässt sich im Internet zuvor von Fremden die besten Geheimtipps geben und grast diese dann ab – oftmals unbefriedigt.

Damit sind gerade bei Fernreisen mindestens zwei Urlaubstage verschenkt, den der Anreise und den der Rückreise. Das Erlebnis „Flugreise“ kann so sehr schnell zu einem Angstfaktor werden.

Flugangst – der gilt es frühzeitig vorzubeugen!

Anfassen ist ausdrücklich erlaubt.

Wie? Da gibt es so viele Möglichkeiten.

Warum nicht mal ein Ausflug zum nächstgelegenen Flughafen und den landenden und startenden Flugzeugen zusehen und dabei von fernen Zielen träumen?
Ein auch sehr guter Tipp ist ein Besuch auf einem benachbarten Privatflugplatz. Die machen meist jährlich ein öffentliches Fest bei gutem Wetter, mit leckeren Bratwürsten und „Flugzeuge zum Anfassen“ gibt es auch. Neben den kleinen Privatmaschinen sind oft auch „Oldtimer der Luftfahrt“ zugegen und die Privatpiloten zeigen und erklären sehr gerne jedem Interessierten die Maschinen und die Fliegerei… und Schwupps hat man sein erstes eigenes Foto vom Sitz auf dem Pilotenplatz!
Wer mal mit einem Piloten privat geredet hat, hat selten noch das Potential Angst vor dem Fliegen zu entwickeln.

Skeptische Blicke von den Kleinsten...

Für verbleibende Skeptiker oder Personen mit Flugangst haben wir aber noch einen anderen Tipp!
Der Hubschrauber – das wohl komplizierteste Fluggerät fasziniert mehr als jedes andere „Fluggerät“, angefangen vom Segelflugzeug, über den Heißluftballon, den großen Urlaubsflieger und sogar bis hin zur Weltraumrakete.
Auch hier gilt natürlich der Grundsatz: Erst mal einfach nur unverbindlich anschauen, anfassen, zusehen und dann nach wiederholtem „im Wind der Rotorblätter gestanden zu haben“, einem ersten Einsteigen bei drehenden Rotorblättern.
So viel Adrenalin bietet keine Achterbahn der Welt und Sie werden verliebt sein in die Fliegerei, wenn Sie unmittelbar neben dem Piloten sitzend langsam an Höhe gewinnen, einfach mal in der Luft „parken“ und nachfolgend rückwärts fliegen. Was aber ein sehr bedeutender Faktor dabei ist, ist die unmittelbare Nähe zum Piloten und das direkte Gespräch dabei mit ihm – Flugangst ist dabei schnell verschwunden, denn sie erleben dabei, dass sie auf jede Situation mit Worten einwirken können und ein erklärendes Wort vom Piloten beruhigt und gibt Sicherheit.

Kinder im Wind der Rotorblätter.

Der besondere Tipp für „ältere Flugängstler“:

Private Hubschrauberunternehmen sind besonders in den Sommermonaten oft auf kleinen Festen und bieten dort Hubschrauberrundflüge an. Machen sie sich schlau, wann und wo in ihrer Umgebung so etwas stattfindet und gehen sie dort mit ihren Kindern/Enkeln/Großenkeln hin. Schauen sie einfach nur zu und lassen sie die „Kleinen“ die Fragen stellen…

Bevor nun das Thema „Preise“ aufkommt, an dieser Stelle dazu nur so viel:
Für den Preis von 2 Packungen „Malaria Standby-Medikation“ kann man schon einen Rundflug mit einem Hubschrauber machen…
Was haben Sie eigentlich beim letzten Afrikaurlaub für die Malariamedikamente ausgegeben?
Aber zurück zum Thema.

Flugangst ist vermeidbar, besonders wenn man sich frühzeitig mit dem Fliegen auseinander setzt. Dazu haben wir immer mal wieder den „Travelmedicopter“ gestartet und sowohl Groß als auch Klein hatten stets einen Riesenspaß!
Auch „Angsthäsinnen und Skeptiker“ hatten nach wenigen Stunden Anwesenheit vornehmlich positives Interesse und einige von ihnen wagten sogar den ersten Flug…

Früh übt sich…

(17.02.2016 - red)



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