Aktuelles, Dringendes, Skurriles, ...

Zika Virus war schon immer Neurotropisch

03.11.2017
Auch der angesehene Virologe Prof. Vincent Racaniello (Koautor von Principles of Virology) und sein Forschungsteam sehen sich angesichts der aus dem Ruder geratenen Zika-Berichterstattung sowohl in den Massenmedien als auch Fachpublikationen und der mitunter fehlgesteuerten Forschung dazu aufgerufen einmal mehr darauf hinzuweisen, dass die Neurotropie des Zika-Virus keine neue Erkenntnis ist, [Zitat] „…neurotropism, the ability to infect cells of the nervous system – has always been a feature of Zika virus“.

Darauf haben auch wir bereits wiederholt hingewiesen: „Eine Neurotropie des Zika Virus wurde bereits im Jahr 1952 beschrieben, so dass ein Vorkommen neurologischer Komplikationen keine neue und / oder überraschende Erkenntnis war oder ist“.

Es ist für uns immer wieder eine Erleichterung darauf vertrauen zu können, dass es auch in der Masse von fragwürdigen und mitunter schlicht wissenschaftlich unsinnigen Meldungen Fachleute gibt, die nicht mit dem Strom der Seichtigkeit mitschwimmen, sondern sich mit belegbaren Fakten gegen auflagenstärkende Panikmeldungen stellen.
Daher geht von uns ein herzlicher Dank an Vincent und sein Team und wir verweisen auch gerne auf die „Konkurrenz“ durch seine beachtenswerte Webpräsenz > www.virology.ws/
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Definition Neurotropie: Affinität eines Erregers oder einer Substanz zu Nervengewebe, hier mit der Bedeutung dass das Virus bevorzugt Nervengewebe befällt.

Heute vor 7 Jahren

26.10.2017
Es war Nachmittag am 26.10.2010: Der Fahrer stand neben dem Wagen, der Motor lief und alle Türen waren geöffnet bei geschlossenen Fenstern.
Er war sehr nervös. Wir anderen 3 waren angespannt und irgendwie respektvoll aufgeregt, denn eine Fehlentscheidung könnte uns das Leben kosten. Hilfe wäre hier an diesem Ort nicht möglich. Wir waren ganz alleine und um uns herum war es „totenstill“, bis auf ein ganz tiefes Grummeln, welches im Bauch zu spüren war. Stillstehen war kaum möglich und so schwenkte unser Blick stets zum Fahrer und dem Auto, zu den beiden anderen Personen der Gruppe, zur aufgestellten Kamera, aufs Handy zur Kontrolle des Empfangssignals und dann hinauf zum dampfenden Gipfel.
Wir befanden uns an der Nordspitze des kleinen Ortes Kaliadem am Fuße des Vulkan Merapi.
Unsere Fragestellung Anfang 2010 lautete: "Kann man eine Naturkatastrophe vorhersagen?"
Wir haben es getestet und waren dank wissenschaftlicher Erkenntnisse pünktlich vor Ort... siehe hierzu unsere 32-min Beweisdokumentation in HD >>HIER auf unserer Webseite<<

Alleine am vorhergesagten Zerstörungsort Kali Adem und die Eruption beginnt Richtung Westen...

Madagascar - Pest

17.10.2017
Seychellen beschliessen weitere Reisebeschränkung für Reisende

Nachdem ein Tourist vor einigen Tagen die Pest von Madagaskar auf die Seychellen brachte, haben die Behörden des Inselstaates nun weitere Maßnahmen zur Vermeidung weiterer Erregereinschleppungen angekündigt. Air Seychelles hat bereits alle Flüge von und nach Madagaskar eingestellt. Touristen ist es mittlerweile nicht mehr erlaubt, von Madagaskar aus den Inselstaat zu besuchen.

Nun kündigten die Gesundheitsbehörden des Inselstaates an, dass alle ankommenden Reisende nun auch mit einer Gesundheitsüberprüfung bei der Einreise rechnen sollten. Es ist davon auszugehen, dass hier bei der Ankunft Fieber gemessen wird (und ggf. die Lymphknoten in der Leisten-, Achsel- und Halsregion abgetastet werden).

Dr. Jude Gedeon, MoH Republic of Seychelles

Der Erreger der Pest ist ein Bakterium, welches weltweit vorkommen kann. Vornehmlich findet man es in warmen Klimaregionen. Die Risikogebiete umfassen u.a. Afrika (z.B. DR Congo, Madagaskar, Mozambique, Uganda, Tansania), Asien (z.B. Indien, Myanmar, Indonesien, Vietnam, Kasachstan) sowie Süd- und Zentralamerika (z.B. Peru) aber auch in den westlichen USA.

Weltweit kommt es jährlich zu etwa 4.000 Infektionsfällen.

In der Historie gibt es 3 beschriebene Pandemien:
1.) die „Justinianische Pest“ im 6. – 8. Jahrhundert
2.) der „Schwarze Tod“ 1347 – 1750
und 3.) die „Hong Kong Pest" in der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Die erste Isolation des Erregers Yersinia pestis erfolgte im Jahr 1894 in Hong Kong durch Alexandre Yersin. Den ersten Nachweis der Krankheitsübertragung durch Flöhe erbrachte Simond im Jahr 1898.
Der Pesterreger gehört zur Gruppe von Pathogenen, die von verschiedenen Nationen zur Verwendung als biologische Waffe aufbereitet wurden. Die erste beschriebene Anwendung des Erregers als biologische Waffe erfolgte im Jahr 1346, als bei der Belagerung von Caffa (jetzt Feodossija/Krim) durch die Mongolen, die Leichen infizierter in die Stadt katapultiert wurden.

Thieme - ein "mutiger Verlag"?

Wie koennte soetwas gut gehen?

30.09.2017
Das die Zeitschrift "Deutsches Ärzteblatt" lediglich eine werbefinanzierte "Zwangszeitung für Ärzte" ist, haben wir ja bereits schon mal vorgebracht. In der aktuellen Ausgabe Nr. 39 findet sich eine Werbung des Buchhandelsunternehmens Lehmanns für die kommende Ausgabe des CRM Handbuchs Reisemedizin 2018 vom Thieme Verlage.
Die Ausgabe 2016 hatte erhebliche wissenschaftlich belegte Fehler und ebenso war die komplett überarbeitete und erweiterte Ausgabe 2017 mit wissenschaftlich unhaltbaren Fehlern versehen.
Wir hatten den Thieme Verlag seinerzeit darauf hingewiesen und nun kommt also die "kompl. überarb. und erw. Ausgabe 2018" mit Tomas Jelinek als "Herausgeber" auf den Markt.
Sollten hier hierin wieder/weiterführend wissenschaftlich nachweisbare Fehler finden, könnte dies ein Fall für die Staatsanwaltschaft werden und die zuständige Ärztekammer in Berlin wird in Bezug auf den Herausgeber involviert.
In Ihrem Interesse werden wir die Thematik selbstverständlich weiter im Auge behalten.
Zwischenzeitlich betrachten wir mal die Problematik anhand derStudierenden an der Uni Köln, wo Herr Jelinek noch als Lehrbeauftragter übrig geblieben ist.

Vulkanaktivität am Vulkan Agung (Bali/Indonesien)

23.09.2017
Am 18. September wurde die Warnstufe 3 (von max. 4) am Vulkan Agung auf der Insel Bali ausgegeben. Grund waren vermehrt aufgetretene Beben infolge von Gesteinsrissen, welche durch einen Druckanstieg in tieferen Magmakammern begründet waren.
Der Vulkan Agung ist der höchste Berg Bali's. Er befindet sich im Osten der Insel.
Am gestrigen 22. September wurde die Warnstufe auf Stufe 4 erhöht und etwa 35.000 Menschen wurden aus der Gefahrenzone evakuiert.
Letztmalig ist der Gunung Agung im Jahr 1963 ausgebrochen, wobei 820 Menschen durch pyroklastische Ströme, 163 durch herabfallende Gesteinsteile umd Magmafragmente, sowie 165 Menschen durch nachfolgende Lahars getötet wurden.
Im Rahmen von Desaster Management sind wir bereits wiederholt auch bei Vulkaneruptionen in Indonesien involviert gewesen und haben zum Thema Vulkane 2010 die Eruption des Merapi mit der Kamera begleitet - siehe www.GunungApi.com
Informationen zum Selbstschutz haben wir >>HIER<< für Sie zusammengestellt.

SHDL in Deutschland

12.09.2017
Seine Heiligkeit der Dalai Lama ist am Mittwoch (13.09.2017) und Donnerstag (14.09.2017) erneut in Deutschland zu Besuch.
Wieder wird er auf viele junge Menschen treffen und dank der modernen Technik können auch Sie live dabei sein:
Klicken Sie dazu bitte hier
13.09.: 09:30 Uhr bis 11:30 Uhr und 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr MESZ
14.09.: 09:30 Uhr bis 11:45 Uhr MESZ
Im Rahmen seiner gegenwärtigen Besuchsreise nach Deutschland und Italien wurde die offizielle Webseite www.DalaiLama.com nun auch um eine deutsche und eine italienische Sprachversion erweitert.

Wir sind umgezogen.

22.08.2017
Unsere Webseiten sind auf einen neuen Server umgezogen. Sollte es dabei für Sie in den vergangenen Tagen zu Problemen bei der Erreichbarkeit dieser Webseite gekommen sein, bzw. zu Verlusten im Emailverkehr, möchten wir uns an dieser Stelle für die Unannehmlichkeiten entschuldigen und bitten um Verständnis.
Wir danken dem Team von CreativeNet für die kompetente Unterstützung und Hilfe.

Verständnisdefizite in der Humanmedizin

04.08.2017
Am heutigen Tag veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation WHO ihr aktuelles Positionspapier zur Impfung gegen Diphtherie.
Auf der 4.ten Seite (bzw. auf Seite 420 im Papier) findet sich die hier rechts als Bild abgelegte Beschreibung des Erregers.
Diese Beschreibung ist im Papier sogar zweisprachig (Englisch und Französisch) nebeneinander abgelegt und in beiden findet sich der selbe fachliche, biologische/medizinische Fehler - den gewiß nur ganz wenige Menschen überhaupt bemerken, bzw. verstehen.
Wir hoffen, mit unserem Projekt DZFI zeitnah den Kollegen weltweit eine Unterstützung zum wissenschaftlichen Verständnis einzelner Infektionskrankheiten des Menschen, wie auch bei der Diagnostik und Therapie, bereitstellen zu können.

Vorankündigung

Thomas Reiter und die ESA waren auch schon schreibend dabei

29.06.2017
Liebe Haptik-Freunde,
wir haben nach wiederholten Bitten vieler Freunde und Partner beschlossen, unser 2006 gestartetes Journal "The TravelMedicus" im letzten Quartal 2017 als Printversion wieder aufleben zu lassen.

In dieser siebenjährigen Printausgaben-Pause ist sehr viel geschehen, u.a. haben wir den gewaltigen Ausbruch des Vulkan Merapi Ende 2010 mit der Kamera begleitet, wir haben einige sehr schöne Hubschrauber-Events durchgeführt, das Projekt DocQuery konnten wir mit dem Deutschen Forschungszentrum Künstliche Intelligenz DFKI und der Universität Hildesheim erfolgreich abschliessen, unsere "IT Kerstin" wurde Dr. und hat heute eine Professur in Norwegen, Seine Heiligkeit der Dalai Lama besuchte uns privat, wir haben uns über Jahre mit der wissenschaftlich fachlichen Inkompetenz des Centrum für Reisemedizin bis hin zum Thieme Verlag befasst, ...
Von der Deutschen Nationalbibliothek haben wir in der vergangenen Woche die Genehmigung erhalten, unser Journal unter der bisherigen ISSN weiterführen zu dürfen.

Also, bald gibt es den "TravelMedicus" endlich wieder zum Anfassen und in englischer Sprache.
Themenwünsche nehmen wir gerne schon jetzt entgegen! Wer uns mit einem Beitrag oder Bildern unterstützen möchte, sei hiermit herzlich eingeladen.

Ein Titelblattrückblick - ISSN 1862 - 5304

  • Der Anfang

  • Schwerpunkt Indien

  • Schwerpunkt Afrika

  • Medizin-Global

  • Luft- und Raumfahrt

  • Barrierefreies Reisen

WHO und wissenschaftliches Fehlermanagement

28.06.2017
Es geht auch anders!
Kann man sich auf die medizinisch-wissenschaftliche Kompetenz von Ärzten und die wissenschaftliche Korrektheit veröffentlichter medizinischer Informationen überhaupt noch verlassen?
Unsere real erlebten Erfahrungen mit publizierenden und lehrenden Medizinern sowie deren Publizisten gerade hier bei uns in Deutschland, lassen diese pessimistische Frage leider nur allzu real und relevant erscheinen.

In Gesprächen mit Kollegen kommt immer wieder die Frage auf, welche Quellen wir als erste Anlaufstelle für verlässliche medizinische Informationen ansehen würden. Unsere Antwort umfasst dabei eigentlich immer das CDC und die WHO als erste Anlaufstelle, sowie weiterführend eine Primärquellenrecherche in der Fachpublikationsdatenbank PubMed.
International agierende Organisationen wie WHO und CDC haben uns über Jahre hinweg bewiesen, dass die veröffentlichten Informationen in weiten Teilen aktuell und vertrauenswürdig sind – doch das hat uns nie davon abgehalten, kritisch auch mit CDC und WHO zu interagieren.
Das eine kritische und fachliche Auseinandersetzung durchaus fruchtbar ist, hat sich in jüngster Vergangenheit z.B. auch daran gezeigt, dass sich das CDC unserer fachlichen Argumentation einer nötigen Neuausrichtung der Tuberkulose-Diagnostik angeschlossen hat (siehe Meldung vom 13.12.2016 unten auf dieser Seite).

Rückmeldung von Frau Dr. Zhang

Aktuell sind wir durch Zufall über mehrere fachliche Fehler in offiziellen Fortbildungen der WHO zum Thema Influenza gestolpert. Wir haben dies der verantwortlichen Leiterin des Global Influenza Programme (GIP) und Direktorin des GISRS (Global Influenza Surveillance and Response System) der WHO kollegial mit entsprechenden Belegen mitgeteilt. Die Antwort war - wie nicht anders erwartet - prompt und eindeutig:
We will correct/amend accordingly“ (Wir werden es entsprechend korrigieren/abändern).
Das dies keine Floskel ist, hat uns die WHO auf Führungsebene in der Vergangenheit bereits bewiesen.
Solche Positiv-Beispiele zeigen aus unserer Erfahrung heraus zwar nicht die übliche Herangehensweise an Fehler, spornen uns aber immer wieder an, nicht an der vielfach erlebten Inkompetenz und Arroganz im Umgang mit fachlichen Fehlern zu verzweifeln.
Denn eines ist sicher: Fehler machen wir alle jeden Tag – blöd nur, wenn wir nicht darüber reden wollen und nichts daraus lernen.
Aber es geht eben auch anders!

Endlich Ferien!

22.06.2017
Gestern lag das Niedersächsische Ärzteblatt 6/2017 bei uns im Briefkasten.
Schon auf der Titelseite der Hinweis auf den Artikel "Klinik und Praxis Update Tropenmedizin".
Wir waren neugierig und haben uns den Artikel daher durchgelesen. Mal vom praktischen Nutzen des Inhalts abgesehen, fragten wir uns bei der Betrachtung der Tabelle 1, ob denn da in der KVN und der AeKN niemand die Inhalte vorab noch mal gegenliest?
Eine kleine Tabelle mit vielen Fehlern, von denen einige recht bedenklich sind - doch sie fallen niemandem auf... z.B.:
> "Endemische Trepanomatose"
Es gibt eine durch Treponema-Spezies hervorgerufene Erkrankung mit dem Namen "Treponematosis", aber eine "Trepanomatosis"...???
> "Mycetom (Madurafuß)"
Der "Madurafuß" wird "auf Schlau" als Maduramycosis bezeichnet (siehe ICD-10 B47.0). Hierbei handelt es sich um ein Eumycetom (eine Pilzerkrankung) im Bereich der Füße. "Mycetom" alleine für den "Madurafuß" ist falsch, da es neben dem Eumycetom auch noch ein Actinomycetom gibt (ein Bakterium).
> "Trematodosen (Erkrankungen durch Egel)"
Trematoda sind Plattwürmer/Saugwürmer, wohingegen Egel zu den Ringelwürmern/Annelida gezählt werden.
> "Drakunkulose"
Die Dracunculiasis wird durch eine Filarie/einen Fadenwurm Namens Dracunculus medinensis hervorgerufen, daher ist die Schreibweise nicht "optimal" gewählt.
> "Dengue und andere Arbovirus-übertragene Erkrankungen"
Auch Dengue wird nicht durch Arboviren, sondern durch Anthropoden (Mücken) auf den Menschen übertragen. Arboviren sind verschiedene Viren, welche von Anthropoden (z.B. Moskitos, Sandfliegen, Zecken) übertragen werden können. Der Vektor, also der Überträger, ist daher nicht "das Arbovirus" und daher kann es keine "Arbovirus-übertragenen Erkrankungen" geben, bzw. es gibt sie nicht!
Dieses, wie auch das CRM- Beispiel zeigt, wie sinnvoll eine zeitnahe Realisierung des Projektes DZFI ist!

Der Dentaltourismus wächst

12.06.2017
Den Zahnärzten in Deutschland fliegen die Patienten weg. Nicht nur aus finanziellen Gründen reisen immer mehr Menschen ins Ausland um sich die Zähne machen zu lassen. Die Behandlungen hier in Deutschland sind auch eine Zeitfrage geworden und die Behandlungsdauer inkl. der Wartezeiten ist für viele zu unattraktiv. Ebenso sind viele Praxen und Zahnkliniken nicht mehr "am Puls der Zeit".
Wie sehen die Konkurrenzkliniken im Osten Europas aus? Wir haben es einmal getestet und uns dafür auf den Weg an die Schwarzmeerküste Bulgariens begeben.
>>HIER<< geht's zum Erfahrungsbericht.

Haben wir in ein Wespennest gestochen?

09.06.2017
Die wissenschaftliche Fachkompetenz des Thieme eigenen Fachinstitutes Centrum für Reisemedizin CRM haben wir ja bereits wiederholt widerlegt. Unsere Fehlervorwürfe wurden weder vom Verlagshaus Thieme, noch vom "wissenschaftlichen Leiter" des CRM widerlegt und unsere hier abgelegte Negativbeurteilung konnten sie auch rechtlich nicht verhindern.
Wir haben auch das beim Treffen in Stuttgart unterbreitete Angebot "Fahren Sie in Ruhe nach Hause, überlegen Sie und nennen Sie uns dann einfach Ihren Preis" schon vor Ort deutlich abgewiesen.
Sowohl während des Treffens in Stuttgart, wie auch nachfolgend, hat Herr T. Jelinek sich einer wissenschaftlich-faktischen Diskussion verwehrt und zog es daneben vor, persönlich beleidigend zu reagieren.
Umso mehr interessierte uns nachfolgend, wie es um die "fachliche Kompetenz" des wissenschaftlichen Leiters, "Herrn Prof. T. Jelinek" bestellt ist. Wir haben uns Mitte Mai 2017 seinen auf seiner Unternehmenswebseite abgelegten CV angesehen. Er lehrt dort publizierend gegenwärtig sowohl an der Charité in Berlin und an der Uni Köln.
Beide Institutionen haben wir daraufhin angeschrieben und um Informationen gebeten, was Herr Prof. Jelinek dort denn genau lehren würde.
Dann geschah etwas sehr Sonderbares:
Während die Charité in Berlin uns zutrug, Herr Jelinek würde dort weder im vergangenen, noch im kommenden Semester lehren, verweigert uns der zuständige Institutsleiter an der Uni Köln eine Antwort. Wir bekamen aus Köln auf unsere wiederholte Anfrage zwar stets eine Rückmeldung, aber eine Antwort auf unsere Frage wird uns weiterhin verwehrt. Zitat Prof. Krönke: "Wir sind Ihnen gegenüber nicht zur Auskunft verpflichtet und schon gar keine Rechenschaft schuldig."
Ist der Lehrplan der Uni Köln etwa als "Geheim" eingestuft? Wir werden dies beim Rektor der Universität Köln nun mal erfragen.
Es wurde aber noch befremdlicher:
Plötzlich änderte sich der Inhalt des von Herrn Prof. Jelinek auf seiner Unternehmensseite abgelegten CV!
5 abgelegte Inhalte hat er verändert (u.a. ist er nun nicht mehr lehrend an der Charité) und 13 Einträge zu seinen vorgebrachten "Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Beiräten und Komitees" sind völlig verschwunden (u.a. seine Mitgliedschaft in der Therapieleitlinienkommission der DTG, welche wir im Falle der Amöbiasis als überaus erschreckend angesehen hatten).

Die vernünftigere Medizin - Veterinärmedizin

19.05.2017
Eine Infektion mit Tuberkulose bei Rindern in den Beständen unserer Bauern muss nun stets durch einen Erregernachweis belegt werden.
So steht es nun auch im aktuellen epidemiologischen Bulletin 20/2017 des RKI (Robert Koch Institut) vom 18.05.2017.
Das ist sinnvoll, effektiv und kostengünstig.
Damit agieren die Veterinärmediziner vernünftiger, als unsere hiesigen Humanmediziner, die bei Tuberkulose immer nur vorrangig teure Röntgenfotos anordnen.
Zum Ausschluß einer Tuberkuloseinfektion beim Menschen wird in Deutschland noch immer ein Röntgenbild erstellt und wenn der Facharzt auf diesem unscharfen S/W-Bild keine Tuberkulosebakterien sehen kann... - als könnte man Tuberkulosebakterien mit dem bloßen Auge sehen!
Diesen Trugschluß und die damit einhergehende Gefährdung für den Patienten und die öffentliche Gesundheit, propagieren wir bereits seit vielen Jahren und mit unserem Buch aus dem Jahr 2015 konnten wir im vergangenen Jahr sogar die US-Behörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) zum Umdenken bewegen.
Wie unsinnig unsere Gesundheitsbehörden und -einrichtungen mit dem Thema umgehen haben wir >>HIER<< ja schon mal vorgetragen.

Alternative Reisemedizin

12.05.2017
Nach über 1 1/2 Jahren vergebener Liebesmüh beenden wir nun das Thema CRM Centrum für Reisemedizin undThieme Verlag.
Unser abschliessendes Fazit:
- Mangelhafte medizinische Kompetenz in der wissenschaftlichen Leitung des CRM
- Keine ausreichende Kenntnis und Befähigung zur wissenschaftlichen Recherche
- Fachliche Kompetenz zur medizinischen Fortbildung und (was ein Prof. nun mal so macht) universitären Lehre muß angezweifelt werden
- Die Leitung des Thieme Verlags toleriert belegte Fehler in seinen Fachpublikationen.
Kann man einem derart agierenden Verlag vertrauen?
Lesen Sie unsere zusammengefassten Erfahrungen >>HIER<< und entscheiden Sie selbst.

Neue Themenreihe

05.05.2017
Heute starten wir eine neue Themenreihe:
"Zuhause - hinter den Kulissen"
Was machen wir mit Gästen, die uns in Hannover besuchen kommen?
Wir zeigen Ihnen in dieser Themenreihe unsere "Geheimtipps".
Den Anfang machen wir mit einem Besuch im Geisterbahnhof tief unter dem Hauptbahnhof Hannovers.
>>HIER<< geht's los.

Thieme, das CRM und wir

11.04.2017
Am 10.04.2017 besuchten wir auf Einladung das Thieme Verlagshaus in Stuttgart.
Bei dem Treffen an einem schönen und sonnigen Tag mit u.a. dem Geschäftsführer des Verlages und dem Bereichsleiter Medizin, haben wir während konstruktiver Gespräche mit den Thiemevertretern ein ernsthaftes Interesse an der Verbesserung der von uns hier angemahnten Problematik vernehmen können.
Unsere im Gepäck befindlichen Lösungsvorschläge haben wir jedoch aufgrund unvereinbarer Standpunkte zwischen uns und den anwesenden CRM-Vertretern hierbei nicht vorgetragen.

Über 800 Ärzte im

31.03.2017
Nach einer Einlasskontrolle durch die Bundespolizei und einem zusätzlichen Sicherheitscheck mit Körperscan und Durchleuchten der Taschen, versammelten sich am heutigen Freitagmorgen über 800 Ärzte im großen "Weltsaal" im Auswärtigen Amt in Berlin.
Das Thema heute lautete u.a. Tuberkulose.
Leider ist das Fachwissen der Ärzte in Deutschland hierzu bis heute noch nicht auf einem angemessen aktuellen Stand der Wissenschaft und auch die Politik sollte schleunigst handeln und die gesetzlichen Grundlagen für eine besseren (und dazu auch noch kostengünstigeren) Bevölkerungsschutz schaffen.

"Weltsaal" im Auswärtigen Amt Berlin

Übrigens: Am 20.09.1990 stimmten die Abgeordneten der DDR-Volkskammer in diesem Saal (der damals noch "Leninsaal" genant wurde) dem "Vertrag über die Herstellung der Einheit Deutschlands" zu und wickelten damit die DDR ab. Auch die nachfolgenden Ergebnisse der "Zwei-plus-Vier-Verhandlungen" wurden im so genannten "Leninsaal", dem heutigen Weltsaal des Auswärtigen Amts, vorgetragen.

Robert Koch vor 135 Jahren

23.03.2017
Robert Koch, geboren am 11.12.1843 in Clausthal/Harz und gestorben am 27.05.1910 in Baden-Baden infolge eines Herzinfarktes, erhielt im Jahr 1905 den Nobelpreis für Medizin. Er war ein genialer Kopf und mit seinen Koch'schen Postulaten der Zeit weit voraus.
Vor genau 135 Jahren isolierte und beschrieb er als erster den Erreger der Tuberkulose. Tuberkulose ist auch heute noch ein Thema, insbesondere, da selbst Mediziner und verantwortlichen Politiker der Gegenwart noch immer "in der Vergangenheit behaftet" bleiben.
Seit Jahren plädieren wir für eine vernünftigere Vorgehensweise u.a. auch im Umgang mit dieser Infektionskrankheit, aber leider will in Deutschland niemand zuhören - glücklicherweise ist dies in anderen Ländern anders (siehe weiter unten unseren Eintrag vom 13.12.2016).
Wie unglücklich hier in Deutschland auch weiterhin mit dem Thema umgegangen wird, finden Sie bei Interesse in unserem Beitrag >>HIER<<

Eine Einladung

18.02.2017
Die Geschäftsleitung des Thieme Verlages hat uns zu einem konstruktiven Gespräch eingeladen, bei dem wir in einer Runde mit weiteren Teilnehmern und Ärzten des Verlagshauses die sich entwickelte Problematik ausführlich diskutieren wollen. Den Ort des Treffens durften wir aussuchen und so haben wir uns für Stuttgart entschieden, denn wer möchte nicht mal das Mutterhaus des Thieme Verlages besuchen?
Da wir gegenwärtig zeitlich sehr unflexibel sind, haben wir dennoch einen recht zeitnahen Termin ausmachen können und so werden wir am 10. April 2017 in die Landeshauptstadt Baden-Württemberg's reisen.
Was wir seitens des CRM gegenwärtig als sehr befremdlich ansehen ist die Feststellung, dass das Unternehmen gerade Personen zu einer Fortbildungsveranstaltung im Rahmen der ITB 2017 zum Thema "Südamerika" einlädt, obgleich sie weder Amöbiasis verstanden haben, geschweige denn den "Tacaribe Komplex" auch nur annähernd kennen würden...

Reisen in Regionen mit Zika-Vorkommen

26.01.2017
Sie planen einen Urlaub in eine Region in der das Zika-Virus vorkommt?
Was ist geworden aus der "Zika-Panik-Welle" des vergangenen Jahres?
Am 1. Februar 2016 rief die WHO Vorsitzende Dr. Chan einen PHEIC (Public Health Emergency of International Concern) aus, im Zusammenhang mit einer möglichen Assoziation von Infektionen mit dem Zika Virus bei Schwangeren und Mikrocephalie bei deren Neugeborenen.
Nun, ein Jahr später, finden sich keine Berichte über das, was zu erwarten gewesen wäre.
Wissenswerte Fakten zum Zika Virus und der Bedeutung für Sie als Reisende, finden Sie aktuell >>HIER<<

Urheberrechtsverletzung durch trivago GmbH

24.01.2017
Mein Bild ./. Dein Bild - Gutes Bild ./. Schnappschuß
Ein Foto, welches von einer weltweit agierenden Hotelsuch- und Preisvergleichsplattform zu Marketingzwecken verwendet wird, ist nicht zwangsläufig ein "gutes" Bild!
Das zumindest behauptet das Hotelpreisvergleichsportal trivago.
trivago hat unsere Bilder unerlaubt zu Werbezwecken weltweit eingesetzt, aber als sie es nicht mehr leugnen konnten, waren unsere Bilder nur noch "höchstenfalls Urlaubsschnappschüsse!"
Wie böse, arrogant und beleidigend ein Unternehmen wie trivago mt Menschen umgeht, die sie wegen Urheberrechtsverletzungen ansprechen, lesen Sie aktuell >>HIER<<
Seien Sie vorsichtig beim Publizieren Ihrer Urlaubsbilder und nutzen sie hin und wieder eine rückwärtige Bildsuche um zu erfahren, ob jemand Ihre Bilder benutzt.

Rezension CRM Handbuch 2017

So sah es aus in der Ausgabe CRM Handbuch Reisemedizin 2016

09.01.2017
Das hätten wir nicht erwartet!
Wenn Wissenschaft und Ethik in der Medizin schwinden, worauf wollen wir in der Zukunft dann noch bauen?
Wir haben das aktuell erschienene "CRM Handbuch Reisemedizin 2017" nach der zuvor am "CRM Handbuch Reisemedizin 2016" getätigten Kritik gesichtet.
Klicken Sie >>HIER<< und schauen Sie selbst.

Da wo keiner helfen will

24.12.2016
Es sind gut 30 Zahnärzte, die sich den Dienst im Zahnmobil Hannover teilen.
Die mobile Zahnarztpraxis begibt sich an exponierte Standorte, dort wo die Menschen sich aufhalten, die dem Sozialsystem unseres Landes entglitten sind oder denen das Geld für eine zahnärztliche Behandlung fehlt.
Egal ob arm, obdachlos, ohne Papiere, asylsuchend, ... das Team des Zahnmobil hilft unbürokratisch und ohne Fragen.
Oft behandeln sie Menschen mit vielen Vor- oder Begleiterkrankungen wie z.B. HIV, Tuberkulose, Hepatitis C.
Für das Team des Zahnmobil Hannover haben wir eine Sonderedition unseres globalen Kompendiums der menschlichen Infektionskrankheiten herausgegeben.
Frohe Weihnacht und ein gutes Neues Jahr!

TBC - Das CDC passt sich unserer Empfehlung an

13.12.2016
Wir plädieren seit Jahren für die Einführung einer wissenschaftlichen Ausbildung zum "Infektiologen" und untermauern dies regelmäßig mit aktuellen Fehlern/Problemen, die hätten hierdurch gegenwärtig vermieden werden können.
Neben unserem alltäglichen Wirken, brachten wir dann im Januar 2015 unsere Erstausgabe des Buches "Der Kleine Infektiologe" heraus. Ein medizinisches Fachbuch, welches renommierte medizinische Fachverlage u.a. nicht in ihr Repertoir aufgenommen haben, da "die Zielgruppe zu groß sei" und man nicht wisse, wo man das Buch einordnen könne...
Wir haben es daher dann eben selbst "verlegt" in deutsch und englisch.
Nach nur zwei Jahren nach Veröffentlichung freuen wir uns, dass die Amerikanische Thorax Gesellschaft, die Amerikanische Gesellschaft Infektionskrankheiten und das amerikanische CDC soeben die Änderungen ihrer offiziellen Leitlinien zur Tuberkulosediagnostik verkündet haben. Sie schliessen sich darin nun unserer in der Erstausgabe publizierten empfohlenen Vorgehensweise an.
Mit anderen medizinisch-wissenschaftlichen Problemfragestellungen bleiben wir weiter in der Diskussion und werden darüber berichten.

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