Aktuelles, Dringendes, Skurriles, ...

Endlich Ferien!

22.06.2017
Gestern lag das Niedersächsische Ärzteblatt 6/2017 bei uns im Briefkasten.
Schon auf der Titelseite der Hinweis auf den Artikel "Klinik und Praxis Update Tropenmedizin".
Wir waren neugierig und haben uns den Artikel daher durchgelesen. Mal vom praktischen Nutzen des Inhalts abgesehen, fragten wir uns bei der Betrachtung der Tabelle 1, ob denn da in der KVN und der AeKN niemand die Inhalte vorab noch mal gegenliest?
Eine kleine Tabelle mit vielen Fehlern, von denen einige recht bedenklich sind - doch sie fallen niemandem auf... z.B.:
> "Endemische Trepanomatose"
Es gibt eine durch Treponema-Spezies hervorgerufene Erkrankung mit dem Namen "Treponematosis", aber eine "Trepanomatosis"...???
> "Mycetom (Madurafuß)"
Der "Madurafuß" wird "auf Schlau" als Maduramycosis bezeichnet (siehe ICD-10 B47.0). Hierbei handelt es sich um ein Eumycetom (eine Pilzerkrankung) im Bereich der Füße. "Mycetom" alleine für den "Madurafuß" ist falsch, da es neben dem Eumycetom auch noch ein Actinomycetom gibt (ein Bakterium).
> "Trematodosen (Erkrankungen durch Egel)"
Trematoda sind Plattwürmer/Saugwürmer, wohingegen Egel zu den Ringelwürmern/Annelida gezählt werden.
> "Drakunkulose"
Die Dracunculiasis wird durch eine Filarie/einen Fadenwurm Namens Dracunculus medinensis hervorgerufen, daher ist die Schreibweise nicht "optimal" gewählt.
> "Dengue und andere Arbovirus-übertragene Erkrankungen"
Auch Dengue wird nicht durch Arboviren, sondern durch Anthropoden (Mücken) auf den Menschen übertragen. Arboviren sind verschiedene Viren, welche von Anthropoden (z.B. Moskitos, Sandfliegen, Zecken) übertragen werden können. Der Vektor, also der Überträger, ist daher nicht "das Arbovirus" und daher kann es keine "Arbovirus-übertragenen Erkrankungen" geben, bzw. es gibt sie nicht!
Dieses, wie auch das CRM- Beispiel zeigt, wie notwendig eine zeitnahe Realisierung des Projektes DZFI ist!

Der Dentaltourismus wächst

12.06.2017
Den Zahnärzten in Deutschland fliegen die Patienten weg. Nicht nur aus finanziellen Gründen reisen immer mehr Menschen ins Ausland um sich die Zähne machen zu lassen. Die Behandlungen hier in Deutschland sind auch eine Zeitfrage geworden und die Behandlungsdauer inkl. der Wartezeiten ist für viele zu unattraktiv. Ebenso sind viele Praxen und Zahnkliniken nicht mehr "am Puls der Zeit".
Wie sehen die Konkurrenzkliniken im Osten Europas aus? Wir haben es einmal getestet und uns dafür auf den Weg an die Schwarzmeerküste Bulgariens begeben.
>>HIER<< geht's zum Erfahrungsbericht.

Haben wir in ein Wespennest gestochen?

09.06.2017
Die wissenschaftliche Fachkompetenz des Thieme eigenen Fachinstitutes Centrum für Reisemedizin CRM haben wir ja bereits wiederholt widerlegt. Unsere Fehlervorwürfe wurden weder vom Verlagshaus Thieme, noch vom "wissenschaftlichen Leiter" des CRM widerlegt und unsere hier abgelegte Negativbeurteilung konnten sie auch rechtlich nicht verhindern.
Wir haben auch das beim Treffen in Stuttgart unterbreitete Angebot "Fahren Sie in Ruhe nach Hause, überlegen Sie und nennen Sie uns dann einfach Ihren Preis" schon vor Ort deutlich abgewiesen.
Sowohl während des Treffens in Stuttgart, wie auch nachfolgend, hat Herr T. Jelinek sich einer wissenschaftlich-faktischen Diskussion verwehrt und zog es daneben vor, persönlich beleidigend zu reagieren.
Umso mehr interessierte uns nachfolgend, wie es um die "fachliche Kompetenz" des wissenschaftlichen Leiters, "Herrn Prof. T. Jelinek" bestellt ist. Wir haben uns Mitte Mai 2017 seinen auf seiner Unternehmenswebseite abgelegten CV angesehen. Er lehrt dort publizierend gegenwärtig sowohl an der Charité in Berlin und an der Uni Köln.
Beide Institutionen haben wir daraufhin angeschrieben und um Informationen gebeten, was Herr Prof. Jelinek dort denn genau lehren würde.
Dann geschah etwas sehr Sonderbares:
Während die Charité in Berlin uns zutrug, Herr Jelinek würde dort weder im vergangenen, noch im kommenden Semester lehren, verweigert uns der zuständige Institutsleiter an der Uni Köln eine Antwort. Wir bekamen aus Köln auf unsere wiederholte Anfrage zwar stets eine Rückmeldung, aber eine Antwort auf unsere Frage wird uns weiterhin verwehrt. Zitat Prof. Krönke: "Wir sind Ihnen gegenüber nicht zur Auskunft verpflichtet und schon gar keine Rechenschaft schuldig."
Ist der Lehrplan der Uni Köln etwa als "Geheim" eingestuft? Wir werden dies beim Rektor der Universität Köln nun mal erfragen.
Es wurde aber noch befremdlicher:
Plötzlich änderte sich der Inhalt des von Herrn Prof. Jelinek auf seiner Unternehmensseite abgelegten CV!
5 abgelegte Inhalte hat er verändert (u.a. ist er nun nicht mehr lehrend an der Charité) und 13 Einträge zu seinen vorgebrachten "Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Beiräten und Komitees" sind völlig verschwunden (u.a. seine Mitgliedschaft in der Therapieleitlinienkommission der DTG, welche wir im Falle der Amöbiasis als überaus erschreckend angesehen hatten).

Die vernünftigere Medizin - Veterinärmedizin

19.05.2017
Eine Infektion mit Tuberkulose bei Rindern in den Beständen unserer Bauern muss nun stets durch einen Erregernachweis belegt werden.
So steht es nun auch im aktuellen epidemiologischen Bulletin 20/2017 des RKI (Robert Koch Institut) vom 18.05.2017.
Das ist sinnvoll, effektiv und kostengünstig.
Damit agieren die Veterinärmediziner vernünftiger, als unsere hiesigen Humanmediziner, die bei Tuberkulose immer nur vorrangig teure Röntgenfotos anordnen.
Zum Ausschluß einer Tuberkuloseinfektion beim Menschen wird in Deutschland noch immer ein Röntgenbild erstellt und wenn der Facharzt auf diesem unscharfen S/W-Bild keine Tuberkulosebakterien sehen kann... - als könnte man Tuberkulosebakterien mit dem bloßen Auge sehen!
Diesen Trugschluß und die damit einhergehende Gefährdung für den Patienten und die öffentliche Gesundheit, propagieren wir bereits seit vielen Jahren und mit unserem Buch aus dem Jahr 2015 konnten wir im vergangenen Jahr sogar die US-Behörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) zum Umdenken bewegen.
Wie unsinnig unsere Gesundheitsbehörden und -einrichtungen mit dem Thema umgehen haben wir >>HIER<< ja schon mal vorgetragen.

Alternative Reisemedizin

12.05.2017
Nach über 1 1/2 Jahren vergebener Liebesmüh beenden wir nun das Thema CRM Centrum für Reisemedizin undThieme Verlag.
Unser abschliessendes Fazit:
- Mangelhafte medizinische Kompetenz in der wissenschaftlichen Leitung des CRM
- Keine ausreichende Kenntnis und Befähigung zur wissenschaftlichen Recherche
- Fachliche Kompetenz zur medizinischen Fortbildung und (was ein Prof. nun mal so macht) universitären Lehre muß angezweifelt werden
- Die Leitung des Thieme Verlags toleriert belegte Fehler in seinen Fachpublikationen.
Kann man einem derart agierenden Verlag vertrauen?
Lesen Sie unsere zusammengefassten Erfahrungen >>HIER<< und entscheiden Sie selbst.

Neue Themenreihe

05.05.2017
Heute starten wir eine neue Themenreihe:
"Zuhause - hinter den Kulissen"
Was machen wir mit Gästen, die uns in Hannover besuchen kommen?
Wir zeigen Ihnen in dieser Themenreihe unsere "Geheimtipps".
Den Anfang machen wir mit einem Besuch im Geisterbahnhof tief unter dem Hauptbahnhof Hannovers.
>>HIER<< geht's los.

Thieme, das CRM und wir

11.04.2017
Am 10.04.2017 besuchten wir auf Einladung das Thieme Verlagshaus in Stuttgart.
Bei dem Treffen an einem schönen und sonnigen Tag mit u.a. dem Geschäftsführer des Verlages und dem Bereichsleiter Medizin, haben wir während konstruktiver Gespräche mit den Thiemevertretern ein ernsthaftes Interesse an der Verbesserung der von uns hier angemahnten Problematik vernehmen können.
Unsere im Gepäck befindlichen Lösungsvorschläge haben wir jedoch aufgrund unvereinbarer Standpunkte zwischen uns und den anwesenden CRM-Vertretern hierbei nicht vorgetragen.

Über 800 Ärzte im

31.03.2017
Nach einer Einlasskontrolle durch die Bundespolizei und einem zusätzlichen Sicherheitscheck mit Körperscan und Durchleuchten der Taschen, versammelten sich am heutigen Freitagmorgen über 800 Ärzte im großen "Weltsaal" im Auswärtigen Amt in Berlin.
Das Thema heute lautete u.a. Tuberkulose.
Leider ist das Fachwissen der Ärzte in Deutschland hierzu bis heute noch nicht auf einem angemessen aktuellen Stand der Wissenschaft und auch die Politik sollte schleunigst handeln und die gesetzlichen Grundlagen für eine besseren (und dazu auch noch kostengünstigeren) Bevölkerungsschutz schaffen.

"Weltsaal" im Auswärtigen Amt Berlin

Übrigens: Am 20.09.1990 stimmten die Abgeordneten der DDR-Volkskammer in diesem Saal (der damals noch "Leninsaal" genant wurde) dem "Vertrag über die Herstellung der Einheit Deutschlands" zu und wickelten damit die DDR ab. Auch die nachfolgenden Ergebnisse der "Zwei-plus-Vier-Verhandlungen" wurden im so genannten "Leninsaal", dem heutigen Weltsaal des Auswärtigen Amts, vorgetragen.

Robert Koch vor 135 Jahren

23.03.2017
Robert Koch, geboren am 11.12.1843 in Clausthal/Harz und gestorben am 27.05.1910 in Baden-Baden infolge eines Herzinfarktes, erhielt im Jahr 1905 den Nobelpreis für Medizin. Er war ein genialer Kopf und mit seinen Koch'schen Postulaten der Zeit weit voraus.
Vor genau 135 Jahren isolierte und beschrieb er als erster den Erreger der Tuberkulose. Tuberkulose ist auch heute noch ein Thema, insbesondere, da selbst Mediziner und verantwortlichen Politiker der Gegenwart noch immer "in der Vergangenheit behaftet" bleiben.
Seit Jahren plädieren wir für eine vernünftigere Vorgehensweise u.a. auch im Umgang mit dieser Infektionskrankheit, aber leider will in Deutschland niemand zuhören - glücklicherweise ist dies in anderen Ländern anders (siehe weiter unten unseren Eintrag vom 13.12.2016).
Wie unglücklich hier in Deutschland auch weiterhin mit dem Thema umgegangen wird, finden Sie bei Interesse in unserem Beitrag >>HIER<<

Eine Einladung

18.02.2017
Die Geschäftsleitung des Thieme Verlages hat uns zu einem konstruktiven Gespräch eingeladen, bei dem wir in einer Runde mit weiteren Teilnehmern und Ärzten des Verlagshauses die sich entwickelte Problematik ausführlich diskutieren wollen. Den Ort des Treffens durften wir aussuchen und so haben wir uns für Stuttgart entschieden, denn wer möchte nicht mal das Mutterhaus des Thieme Verlages besuchen?
Da wir gegenwärtig zeitlich sehr unflexibel sind, haben wir dennoch einen recht zeitnahen Termin ausmachen können und so werden wir am 10. April 2017 in die Landeshauptstadt Baden-Württemberg's reisen.
Was wir seitens des CRM gegenwärtig als sehr befremdlich ansehen ist die Feststellung, dass das Unternehmen gerade Personen zu einer Fortbildungsveranstaltung im Rahmen der ITB 2017 zum Thema "Südamerika" einlädt, obgleich sie weder Amöbiasis verstanden haben, geschweige denn den "Tacaribe Komplex" auch nur annähernd kennen würden...

Reisen in Regionen mit Zika-Vorkommen

26.01.2017
Sie planen einen Urlaub in eine Region in der das Zika-Virus vorkommt?
Was ist geworden aus der "Zika-Panik-Welle" des vergangenen Jahres?
Am 1. Februar 2016 rief die WHO Vorsitzende Dr. Chan einen PHEIC (Public Health Emergency of International Concern) aus, im Zusammenhang mit einer möglichen Assoziation von Infektionen mit dem Zika Virus bei Schwangeren und Mikrocephalie bei deren Neugeborenen.
Nun, ein Jahr später, finden sich keine Berichte über das, was zu erwarten gewesen wäre.
Wissenswerte Fakten zum Zika Virus und der Bedeutung für Sie als Reisende, finden Sie aktuell >>HIER<<

Urheberrechtsverletzung durch trivago GmbH

24.01.2017
Mein Bild ./. Dein Bild - Gutes Bild ./. Schnappschuß
Ein Foto, welches von einer weltweit agierenden Hotelsuch- und Preisvergleichsplattform zu Marketingzwecken verwendet wird, ist nicht zwangsläufig ein "gutes" Bild!
Das zumindest behauptet das Hotelpreisvergleichsportal trivago.
trivago hat unsere Bilder unerlaubt zu Werbezwecken weltweit eingesetzt, aber als sie es nicht mehr leugnen konnten, waren unsere Bilder nur noch "höchstenfalls Urlaubsschnappschüsse!"
Wie böse, arrogant und beleidigend ein Unternehmen wie trivago mt Menschen umgeht, die sie wegen Urheberrechtsverletzungen ansprechen, lesen Sie aktuell >>HIER<<
Seien Sie vorsichtig beim Publizieren Ihrer Urlaubsbilder und nutzen sie hin und wieder eine rückwärtige Bildsuche um zu erfahren, ob jemand Ihre Bilder benutzt.

Rezension CRM Handbuch 2017

So sah es aus in der Ausgabe CRM Handbuch Reisemedizin 2016

09.01.2017
Das hätten wir nicht erwartet!
Wenn Wissenschaft und Ethik in der Medizin schwinden, worauf wollen wir in der Zukunft dann noch bauen?
Wir haben das aktuell erschienene "CRM Handbuch Reisemedizin 2017" nach der zuvor am "CRM Handbuch Reisemedizin 2016" getätigten Kritik gesichtet.
Klicken Sie >>HIER<< und schauen Sie selbst.

Da wo keiner helfen will

24.12.2016
Es sind gut 30 Zahnärzte, die sich den Dienst im Zahnmobil Hannover teilen.
Die mobile Zahnarztpraxis begibt sich an exponierte Standorte, dort wo die Menschen sich aufhalten, die dem Sozialsystem unseres Landes entglitten sind oder denen das Geld für eine zahnärztliche Behandlung fehlt.
Egal ob arm, obdachlos, ohne Papiere, asylsuchend, ... das Team des Zahnmobil hilft unbürokratisch und ohne Fragen.
Oft behandeln sie Menschen mit vielen Vor- oder Begleiterkrankungen wie z.B. HIV, Tuberkulose, Hepatitis C.
Für das Team des Zahnmobil Hannover haben wir eine Sonderedition unseres globalen Kompendiums der menschlichen Infektionskrankheiten herausgegeben.
Frohe Weihnacht und ein gutes Neues Jahr!

TBC - Das CDC passt sich unserer Empfehlung an

13.12.2016
Wir plädieren seit Jahren für die Einführung einer wissenschaftlichen Ausbildung zum "Infektiologen" und untermauern dies regelmäßig mit aktuellen Fehlern/Problemen, die hätten hierdurch gegenwärtig vermieden werden können.
Neben unserem alltäglichen Wirken, brachten wir dann im Januar 2015 unsere Erstausgabe des Buches "Der Kleine Infektiologe" heraus. Ein medizinisches Fachbuch, welches renommierte medizinische Fachverlage u.a. nicht in ihr Repertoir aufgenommen haben, da "die Zielgruppe zu groß sei" und man nicht wisse, wo man das Buch einordnen könne...
Wir haben es daher dann eben selbst "verlegt" in deutsch und englisch.
Nach nur zwei Jahren nach Veröffentlichung freuen wir uns, dass die Amerikanische Thorax Gesellschaft, die Amerikanische Gesellschaft Infektionskrankheiten und das amerikanische CDC soeben die Änderungen ihrer offiziellen Leitlinien zur Tuberkulosediagnostik verkündet haben. Sie schliessen sich darin nun unserer in der Erstausgabe publizierten empfohlenen Vorgehensweise an.
Mit anderen medizinisch-wissenschaftlichen Problemfragestellungen bleiben wir weiter in der Diskussion und werden darüber berichten.

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